| Kleine
Lerngruppen
Wir legen großen Wert darauf, an
das von Berthold Otto favorisierte Modell der familiären
Erziehung und Bildung anzuknüpfen. Deshalb ist
der Unterricht in kleinen Lerngruppen organisiert, die
in der Regel aus 10–14 Schülern bestehen.
Hier finden
Sie die Klassenfotos der vergangenen Jahre.
In diesem Rahmen ist auch die Nachmittagsbetreuung
zu sehen, die als Hausaufgabenhilfe für alle Grundschüler
angeboten wird. Bis max. 16.30 Uhr können die Schüler
betreut werden.
In der Grundschule
werden die Klassen 1 und 2 sowie 3 und 4 jeweils jahrgangsübergreifend
unterrichtet. Hier bestimmen fächerübergreifendes,
projekt- und handlungsorientiertes Lernen mit Wochenplan-
und Freiarbeit den Schulvormittag. Ausgangspunkt sind
dafür die Sachkundethemen der jeweiligen zwei Jahrgangsstufen,
die im Rotationsprinzip auf zwei Schuljahre verteilt
werden.
Differenzierung
Zusätzliche Teilungsstunden
in Deutsch und Mathematik in den Klassen 3 und 4 ermöglichen
ein sehr individuelles Lernen. Es kann auf die besonderen
Bedürfnisse und die fortschreitende Selbstständigkeit
unserer Schüler eingegangen werden. Die Mitarbeit
in der jeweils niedrigeren oder höheren Klassenstufe
ist möglich. So streben wir zum Ende der 4. Klasse
einen Leistungsstand an, der für den in der 5.
Klasse einsetzenden Fachunterricht erforderlich ist.
Im Lehrerteam, das die Kinder in den ersten vier Schuljahren
betreut, werden auftretende Probleme diskutiert.
Auch in der Oberschule
bieten wir zahlreiche Möglichkeiten der Differenzierung
an. Das Fach Arbeitslehre ab Klasse 7 wird epochal (jeweils
für ein Halbjahr) arbeitsteilig unterrichtet, so
dass die kleine Gruppe nochmals geteilt ist. In den
Jahrgangsstufen 9 und 10 wird der Unterricht in den
für den Schulabschluss wichtigen Fächern Englisch
und Mathematik in drei leistungsunterschiedenen Kursen
erteilt, um die Gelegenheit zur Aufarbeitung von Grundlagen
oder auch zur Vorbereitung für die Prüfung
zum Mittleren Schulabschluss zu schaffen.
Auf diese Weise sind jedem Schüler
Aufmerksamkeit und Beachtung des Lehrers
gewiss. In dieser Arbeitsatmosphäre können
Ergebnisse eher erreicht und gesichert werden, so dass
die Dauer einer Unterrichtsstunde mit 40 Minuten völlig
ausreicht.
Soziale Bindung
Der Klassenleiter begleitet in der Regel
seine Lerngruppe über mehrere Jahre hinweg und
erteilt in dieser möglichst viel Unterricht, um
eine enge Beziehung zu jedem einzelnen
Schüler herstellen zu können. Das gegenseitige
Vertrauen zwischen Schüler und
Lehrer schafft eine Atmosphäre der Sicherheit und
Geborgenheit.
Weiterhin ist es dem Lehrer und der
Lehrerin in einer so kleinen Lerngruppe möglich,
die verschiedenen Leistungsmöglichkeiten der Schüler
zu erfassen und sie nach ihrem Wissensstand und ihren
Fähigkeiten zu fördern. Darüber
hinaus können Lehrer und Schüler in einer
solchen Lerngruppe die verschiedenen Probleme und Konflikte
der einzelnen Schüler eher auffangen, thematisieren
und gemeinsame Lösungen finden.
Voraussetzung dafür ist eine gute,
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit
allen, die für die Erziehung und Entwicklung des
Kindes verantwortlich sind.
Probezeit
Um die erfolgreiche Arbeit in der bestehenden
Lerngruppe nicht zu gefährden, muss sich jeder
Schüler und jede Schülerin auf unser Angebot
einlassen können. Die Probezeit
bietet neuen Schülern den zeitlichen Rahmen dafür.
Unter diesen Bedingungen erhält jedes Kind die
Chance eines schulischen Neubeginns mit der Perspektive
eines erfolgreichen Schulabschlusses. |